interessiert mich enorm. Mein Handy und mein Laptop benutze ich für meine E-mails, ich appe bequem mit Freunden, ich tummele mich freudig auf Facebook, ich schreibe gern meinen Blog und kann da bequem nachlesen, was mich so seit 2011 bewegt hat. Einfach wunderbar!  Allmorgendlich schaue ich mir die Statistik meines Blogs und meiner Webseite www.welt-ohne-geld.de an und bin entzückt, dass sie täglich aufgerufen wird. Toll finde ich, wenn einzelne Besucher mehrere Beiträge lesen. Netterweise differenziert das die Statistik.

Mit Interesse höre ich ’ada podcasts’. Sehr zu empfehlen! Ihr Slogan: Heute schon das Morgen verstehen! Durch mein Zugehörigkeit zur Gruppe ’Digitale Zukunft’ erfahre ich das Neueste über Digitalisierung.

Interessant, dass in einigen Bereichen der Mensch zu einem Anhängsel der Künstlichen Intelligenz wird: prekär arbeitende Menschen – einzeln, d.h. die Freude, andere Menschen beiläufig als Kollegen zu treffen, fällt weg;  das Einkommen ist so gering, dass Nebenkosten für den Arbeitgeber nicht anfallen – verschaffen der Künstlichen Intelligenz tieferes Verständnis im Erfassen von Objekten aus unterschiedlichen Perspektiven. Das hat bestimmt jeder von uns schon irgendwann tun müssen, um zu beweisen, dass man kein Computer ist: alle Bilder ticken, auf denen beispielsweise ein Zebrastreifen zu sehen ist. Man muss echt hinsehen, denn der ist nicht so einfach dargestellt wie auf der Beatles Platte Abbey Road.

In Japan sind behinderte Menschen das Gehirn und die steuernde Hand von Bedienungs-Robotern. Sie setzen die notwendigen Handlungen von Zuhause in Gang, deren Situation ihnen die Kamera in den Augen der Roboter zusendet. Wieder ist der Mensch das Anhängsel von Künstlicher Intelligenz und womöglich nur ein Schritt auf dem Weg der Unabhängigkeit der Roboter von Menschen. Das wäre ja schön und gut, wenn alle Menschen auf jeden Fall am ökonomischen Reichtum der Digitalisierung Teil hätten. Meine Angst ist allerdings, dass die Besitzer und damit Profitempfänger dieser Technologie wieder Menschen sind, die sowieso schon über enormen Reichtum verfügen.

Ich wundere mich auch, wie viele Milliarden in die Forschungen zur Besiedlung des Mars gehen. Unten auf der Erde haben die Menschen keinen Sand zum Bauen mehr – Zementkrise – kein Trinkwasser – zu viel Müll, kostbare Erden fehlen und die Reichen entfliehen auf einen anderen Planeten, deren Erforschung und Besiedlung auch von Steuergeldern der Allgemeinheit kommt. Bestimmt spenden die Reichen dafür auch großzügigst. Es wird ja schließlich ihr ’Mallorca’.

Spannend finde ich, dass bei den Anfängen der Entdeckung der Quantenmechanik  den Physikern klar war, dass der der Quant, der kleinste Teil unseres Kosmos, mysteriöse Vorgänge erahnen lässt.

Dasselbe Quant befindet sich simultan in zwei unterschiedlichen Zuständen, die aber erst klar werden, wenn jemand sie abschließend untersucht. Und dann sind sie bei dieser Untersuchung auch noch das, was der Untersuchende vermutet hat: nämlich Teilchen oder Welle. Wo gibt es denn sowas in einer Welt, in der alles Entweder-Oder ist. Geht das? Sowohl-als auch? Wenn man das Quant trennt und macht etwas mit einem Teil, verändert sich der egal wie weit entfernte andere Teil identisch und das schneller als Lichtgeschwindigkeit! Damit wollte Einstein nichts zu tun haben. Es ließ sich ja nicht berechnen.

Aufgrund der Vorannahme des Untersuchenden, dessen Gedanken sich da im Moment der Untersuchung manifestierten, begannen die Physiker mit Gedankenübertragungs-Versuchen. Ihre Frage war: kann Psyche Materie bewegen? Es gab langwierige Kartenexperimente, die AußerSinnlichWahrnehmung (ASW) wissenschaftlich testen sollten.

Es gab aber privat auch allerliebste Gesellschaftsspiele auf diesem Gebiet.

Professor Gilbert Murrays Experimente zur Gedankenübertragung sind vielleicht die überzeugendsten… Gilbet Murray war nicht nur einer der bedeutendsten Altphilologen seiner Zeit, sondern eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, etwa Bertrand Russel vergleichbar.“

Hier beschreibt er: „Die Methode war immer dieselbe. Ich wurde aus dem Zimmer geschickt und hielt mich entweder im Esszimmer oder am Ende der Diele auf, wobei die Tür oder die Türen selbstverständlich geschlossen waren. Die anderen blieben in dem Zimmer. Jemand wählte ein Thema aus, das rasch stichwortartig niedergeschrieben wurde. Dann wurde ich hereingerufen, und meine Aussage wurde niedergeschrieben.“ Von den ersten 505 Experimenten waren sechzig Prozent als Erfolg gewertet. Hier einige Stichproben aus den Evidenz-Fällen.

Das Protokoll nennt zunächst den Namen des Senders; dann das Thema, das Murray erfassen sollte; dann Murrays Aussage, nachdem er wieder ins Zimmer hereingerufen war.

Gräfin von Carlisle (Sender): „Die aus dem Krimkrieg heimgekehrten Soldaten, denen Königin Viktoria, vor dem angetretenen Gard-Kavallerieregiment Orden überreicht.“

Professor Murray: Ist es der König, der Viktoria-Kreuze und anderes an Leute verteilt? Ja, ich glaube, es ist irgendeine Art der Verleihung.“

Gräfin von Carlisle (Sender) : „Ich denke an die Lusitania.“

Professor Murray: „Ich habe einen sehr heftigen Eindruck. Ich habe einen furchtbaren Eindruck von einer Schiffskatastrophe erhalten. Ich möchte meinen, es war die Torpedierung der Lusitania.“

Murrays Tochter Rosaling (Sender): „Ich denke daran, wie ich mit dem Chef des holländischen Außenministeriums in einem Nachtlokal in Den Haag tanze.“

Professor Murray: „Ein schwacher Eindruck von deiner Auslandsreise. Ich würde sagen, etwas Offizielles, eine Art offizielle Soiree oder Tanz oder so etwas. Fühle, als ob es in Holland wäre.“ (Zitiert aus Arthur Koestler „Die Wurzeln des Zufalls“ Suhrkamp Taschenbuch 1972)

Ich selbst habe mit Freunden vor Jahrzehnten einmal ein ähnliches Spiel gespielt. Ich hatte von Heisenberg, Born und Bohr gelesen, dass sie in den Ferien in Dänemark dieses Spiel gespielt haben. Einer geht raus,  die anderen legen etwas in einen verschlossenen Kasten. Wieder  hereingerufen muss man raten, was in dem Kasten liegt. Das Raten hat für die Sender/’Verstecker’ der Sache viel Spaß gemacht, weil natürlich anfänglich alle vermutet haben, man könne im Sinne von „was fehlt hier“ herausfinden, was drin liegt. Pia und ich hatten aber ziemlich schnell heraus, dass man nur seine Gedanken in den Kasten „gehen“ lassen muss und dann beginnt man zu beschreiben, was man sieht. Wir wussten dann immerhin, ob es glatt ist, welche Farbe es hat, ob es rund oder eckig ist und so etwas. Wie der Gegenstand sich nannte, hat meiner Erinnerung nach keiner geraten. Aber alle wollten einmal an die Reihe kommen.

Warum erzähle ich das im Rahmen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz? Weil ich mich wundere, dass heute meiner Kenntnis nach die Gedankenkraft kein wissenschaftlicher Forschungsgegenstand mehr ist. Das finde ich schade. Wir wollen doch die Quantenmechanik nutzen! Vielleicht hat sie unterschiedliche Zugänge?