(alles bereit)

war gestern bei uns zu einem Demokratie-Plausch-Abend. 20 Freunde hatten wir geladen. Ganz alte Freunde, mit denen ich mit meiner Tochter Katharina – noch in meinem 17 Jahre Interim als Single – im Sonderzug zum Sternmarsch nach Bonn gefahren bin. Aber nicht nur das, die auch –  ich war wieder verheiratet – auf unseren Bällen der „Gesellschaft zur Förderung des Simultantheaters“  waren. Juristen, Richter aus dem meiner Zeit als Regisseurin des „Hamburger Richtertheaters“, hochinteressante neue Nachbarn, Celloschüler meines Mannes, eine Freundin, mit der ich immer Kunst betrachte – nettes „Überbleibsel“ aus meinem Mal-Kursus, Freundinnen, mit denen ich Ma Jong spiele, Freundinnen, mit denen ich Streichquartett spiele, mein erster Chinesisch-Schüler, der hinterher Chinesisch an der Uni HH studiert hat, ein mir ans Herz gewachsener Italienisch-Schüler und eine relativ neue Englisch-Schülerin. Ich hätte noch weiter laden können, aber der Platz reichte nicht. Das nächste Mal!

Ja, das nächste Mal, denn Anja war wunderbar. So ein bisschen erinnert sie mich an Angela Merkel: sehr klar und völlig uneitel. Allerdings ist Anja sehr kommunikativ. Es war ein Vergnügen, aus erster Hand vom Bundestag, von der parlamentarischen Arbeit, Politik aus erster Hand zu hören. Direkter geht es nicht.

Rainers Buffet war wieder phänomenal: vegetarisch, frisch, bestens abgeschmeckt, kam teilweise gebacken warm aus dem Ofen. Weißwein hatte ich auf Mitbringfragen erbeten. Aber was für tolle Sträuße und Plätzchen !!!! wir außer anderen schönen kleinen Geschenken noch bekommen haben! Der Gesprächspegel der allegemeinen Unterhaltung nach dem Essen war wundervoll lebhaft: richtig gute Menschenmusik!

Um 19 Uhr ging es los. Anja kam mit Koffer direkt  vom Bahnhof aus Berlin. Um kurz nach 23 Uhr waren die letzten fort und Rainer hat die Küche in Ordnung gebracht – wir haben keine Spülmaschine mehr im Gebrauch! – und ich habe Rainers Arbeitszimmer, aber vor allem das 28qm große Wohnzimmer wieder in die gewohnte Ordnung versetzt: Tische, Tische, Stühle, Sessel geschleppt. Nach einer Stunde war alles wieder wie früher und wir um ein wunderschönes Erlebnis reicher.

*Mitglied des Bundestages

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