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Drei Kapitel habe ich vorgelesen. Aus dem Zusammenhang der Kapitelfolge heraus, aber in diesem dritten Buch geht es ja eigentlich um das gesellige gesellschaftliche Leben im menschlichen Reichtum. Ich habe gerade einen schönen Satz gehört, ich weiß nicht wo und von wem, aber er hat was: Wer eine Tätigkeit im Leben gefunden hat, die ihm gefällt, der muss nie wieder arbeiten. Und das gilt der Geld-Epoche, in der man ja bekanntermaßen nicht ausgiebig ausprobieren kann, was man am besten kann. Ein schöner Hinweis auf das freiwillige Schaffen in meiner imaginierten geldlosen Welt.

Also, Lesung: 1. Kapitel: ‚Die Lehmhausbauer im Stadtpark‘, 3. Kapitel: ‚Ralf macht Schluss‘ und dazwischen das, was R. als ‚harten Tobak‘ bezeichnet hat: ‚Humbertus und die Kosmischen Gesetze‘. Die Konzentration war auf der Lesung spürbar. Meine Frage dann:“Soll das im Buch bleiben?“ Die Reaktionen von „Ich bin abgeschweift, weil es so komplex war und immer wenn ich angefangen habe nachzudenken, dann hast du bereits weiter gelesen“, über „Ein abslut philosophisches Kapitel. Ich denke nicht so, finde aber interessant es zu erfahren.“ bis zu:“Nur für das Kapitel würde ich das Buch kaufen.“ und „Wenn du das Buch mit dem Kapitel veröffentlichst, dann hast du einen Dienst an der Menschheit geleistet.“ Ich meine, mehr geht doch nicht! Ich danke allen 15 Zuhörern. Darunter auch 5 Männer, was besonders wichtig war, weil ich einiges über die männliche Natur geschrieben habe und von den Männern wissen wollte, ob ich da richtig liege. Bis auf kleine Einschränkungen wohl schon. Jetzt schreibe ich noch ungefähr 30 Seiten und dann ist es der wichtigste Teil geschafft.