und nun sind wir wie in New York eine Meet-up Gruppe. Alle sind sehr besonders und wundervoll anders und die Alterspyramide ist beeindruckend: der Jüngste ist Alex mit 25 Jahren und die Alteste – ich – mit 74 Jahren. Das ist ein sehr guter Querschnitt durch zukünftige Leserinteressen/-welten. „Das sind ja zwei Generationen!“, sagt Rainer. Recht hat er. Ina hat zwei phänomenal gute Kurzgeschichten vorgelesen, wir waren nach dem dritten Satz von ihrer Situation gefangen und haben gespannt zugehört. Elke hat so begeistert erzählt, dass sich bei mir Inhalt und Gestik verknüpft haben. Wenn das literarische Produkt hinterher im Ansatz so gut ist wie ihr Bericht über das Schreiben, dann wird das ein Bestseller. Mel hat ihren Roman fertig und an ihr können wir erleben, wie ein Exposé von Verlagen behandelt wird. Sie hat voll im Flow geschrieben und dann sehr konzentriert redigiert. Toll! Josephine recherchiert und schreibt in kleinen Teilen. Ihr Roman ist weit in der Vergangenheit angesiedelt und sie wird bestimmt ein beeindruckendes Oeuvre verfassen. Bernd spielt in einer Amateurtheatertruppe und schreibt in freien Minuten, ebenso macht es Alex, der seinen ‚Bösewicht‘ nicht aus dem Hauptblickfeld bekommt. Also alle arbeiten an ihren Projekten und so soll es sein. Das nächste Treffen ist am 21. Juli und da Josephine mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Ulan Bator fährt und anschließend nach Tokio fliegt, steht der übernächste Termin auch schon fest, nämlich der 29. Sept.