Aquarell macht Spaß

Aquarellfarben im Kasten, Aquarellstifte, Wasser, unterschiedliche Pinselstärken, unterschiedlich feucht bis nass: mit Aquarelmalerei kann man spielen.

ICH MÖCHTE SEHEN, WAS ICH SEHEN KANN. Hört sich komisch an, aber besser kann ich es nicht ausdrücken. Ich will gern wahrnehmen lernen, was noch um mich ist, wenn ich mit entspannten überirdischen Augen gucke. Darum male mit Farben und dann sehe ich auf die zufälligen Gebilde und fange an zu vermuten: das könnte doch ein Gesicht sein und das da … und so geht es weiter, bis etwas da ist, das für mich Sinn macht.

netter Besuch

Dann habe ich in einem Youtube – Unterricht ges ehen – „Art with Alice“ – heißt es glaube ich, dass man über ein Bild am nächsten Tag ein anderes malen/legen kann. Das fand ich auch spannend. Das sah bei mir dann so aus:

„Studium abgebrochen, arbeitslos, Mann weg, zwei Töchter im Teenage-Alter“

Der Titel waren meine ersten Assoziationen. Ihr Kopf ist voll von Sorgen. Mit Ach und Krach und Auferbietung aller Kräfte hat sie – sehr allein – ihre zwei Töchter groß gezogen und nun geben die ihr unwirsch zu verstehen, dass sie sie sehr uncool finden!

Die – bisher – dritte Art geht so: Farben auf das Papier, dann das Papier vorsichtig knüllen und nach dem vorsichten Ausstreichen schauen, welche Erscheinungen durch die Knicke sichtbar werden. Das macht auch total Spaß, man weiß nie, wer zu Besuch kommt. Alle Gestalten sind immer herzlich willkommen und werden mit Liebe immer intensiver die, die sie sein könnten. Das kann dann so aussehen:

witzig, dass nach meiner OP hier eine Nase auftaucht.

Die mittlere Figur fand ich besonders selbstbewusst und nicht zu vernachlässigen. Ein Vergnügen, mit so viel selbst geschaffenem Fremden konfrontiert zu werden. Da kann ich dann richtig Dankbarkeit empfinden.

Eben habe ich auf Facebook einen witzigen Spruch gelesen, den ich zum Wochenende weiterverschenken möchte:

so schön – der Knick im Denken

Gerade habe ich nach Fats Waller Musik getanzt. Er ist toll! „Your feet are big“ ist lustig. Überhaupt swingt das ganz schön doll and I love it.

So, jetzt male ich weiter. Im September gibt es eine Ausstellung!

Allen lieben, lieben Leser:innen ein rundherum schönes Wochenende mit genug kühlen Ecken im Laufe der heißen Sommerperiode.

So ist die Lage

die Elbe
Patiententerrasse
netterweise ein Einzelzimmer

Probleme sind dazu da, dass man an ihnen wächst. Mein Lebensziel ist es, mein Stimmung selbst steuern zu lernen. Das heißt, nicht nur von Zufällen und äußeren Umständen in meinen Gefühlen hin- und hergeschubst zu werden. Meine tiefe Überzeugung, man kann immer etwas finden, wofür man dankbar sein kann. Das ist für mich der erste Gang im Getriebe meines Systems.

Mein Problen: ich hatte auf der rechten Seite auf der Spitze meiner Nase einen kleinen Punkt mit Hof, den man leicht spüren und sehen konnte. Überschminkt konnte man ihn kaum wahrnehmen. Aber siehe da, das war eine Form von weißem Krebs und musste eilig weg. Das Tabea Krankenhaus ist nun mein Ort des Geschehens.

Schönes Zimmer, schöne Aussicht, laute sehr freundliche Menschen um mich herum.

heute Morgen: Sonnenaufgang

Mal sehen, was das histologische Ergebnis sagt. Ich hoffe, dass ich morgen wieder zu Hause bin.

Schattenspiele heute Morgen nach dem Aufwachen. Ansonsten lese ich ein superspannendes Buch von Christoph Keese „Silicon Germany“ – danke Andrea! – , dass mich immer besser verstehen lässt, was Digitalisierug eigentlich bedeutet.

Wir Deutschen haben unter Digitalisierung fast nur Geräte mit digitalen Steuerelementen verstanden und nicht als Informtions-Vernetzung mit in gesellschaftlicher Transformation. Wenn ich mehr begriffen habe, werde ich es zu formulieren versuchen. Hier geht es nämlich um Denkstrukturen.

Dann habe ich ein holländisches Buch – danke Birgit! – „De kaasfabriek“ von Simone van der Vlugt. Wieder eine schöne Geschichte, wunderbar geschrieben. Sehr entspannend – und ich lerne wieder mehr Niederländisch.

Dann übersetze ich weiter meinen chinesischen Roman und stelle fest, dass so leicht anstrengende gedankliche Arbeit besonders gut ablenkt. ICH HABE GUT VIEL ZEIT. Besuch darf man nicht bekommen. Meine 5000 Schritte versuche ich durch die Benutzung der Treppe zur Dachterrasse und das Abschreiten des Grundstückes zusammen zu bekommen.

Nun bin ich wieder zu Hause. Corona sei Dank kann ich immer eine Maske tragen ohne auffällig zu werden.Sobald ich die abnehme, sehe ich allerdings aus wie ein Boxer, der auswegslos k.o. zu Boden gegangen ist.

10 Tage muss ich in dieser „Maske“ meine Rolle spielen!

Tabea ist ein Krankenhaus, das ich empfehlen kann, aber was für eine Freude wieder zu Hause zu sein. Das Licht im Zimmer hat mir gefehlt und Rainers köstliches Essen.

Zwei Blogs an einem Wochenende. Den anderen hatte ich schon fertig. Dieser beschreibt meine absolute Jetzt-Zeit. So ist die Lage! Noch einmal: allen ein schönes Wochenende.

Ich persönlich über Quanten

Vorletzte Woche hat ein Dominik Eulberg sich und sein Buch „Mikro-orgasmen“ vorgestellt. In der Sendung habe ich Antworten auf Fragen bekommen, die ich noch gar nicht formulieren konnte. Der Autor hat Ökologie studiert, ist jetzt DJ und Vogelbeobachter. Er hat mein Lieblingsthema erwähnt: Quanten.

Über deren befremdliche Eigenschaften des Sowohl-Als auch in Bezug auf ihre Natur – Welle oder Teilchen – kommt mir in den Medien wenig entgegen. Und auch Physik studierte Freunde treibt dieser Aspekt der Quantenphysik scheinbar nicht um.

Bei den Entdeckern der Quanten war das noch so: Bohr, Born, Einstein et. al. haben Gesellschaftsspiele gemacht, um der Kraft der Gedanken in Spielen näher zu kommen. Beispielsweise haben sie während ihrer Ferien folgendes Spiel erfunden:

Ein Objekt wird von dem Spielleiter in einen zu verschließenden Kasten gelegt und die anderen versuchen gedanklich in den Kasten zu gehen und so zu erraten, was darin ist. Ergebnis: entlang  Vernunftsgründen geraten war das Ergebnis schwach. Dagegen kam man zu besseren Ergebnissen, wenn man „in den Bauch ging“ und quasi mit inneren Augen zu sehen versucht hat, was da liegt. Ich habe vor vielen Jahren dieses Spiel einmal mit Freunden gespielt. Pia und ich waren ziemlich gut. Wir konnten oft wenigstens die Eigenschaften des Dinges benennen: es glänzt, ist rund, braun usw., aber selten seine Funktion, also seinen Namen nennen. Hat großen Spaß gemacht!

Ein weiteres Spiel bestand darin, einen Teilnehmer hinaus zu schicken. Die anderen beginnen ein Thema zu diskutieren. Nach einer Weile wird der Ausgeschlossene herein geholt und befragt, was diskutiert worden sei. Hat die Physiker und ihre Partnerinnen damals sehr amüsiert  – und war ernst gemeint. Das haben wir auch probiert, waren aber sehr schwach in den Ergebnissen.

Schrödingers-Katze-Beispiel, das heute gern als Erklärung zur Natur des Quants herangezogen wird – eine Katze ist je nach Erwartung des Kastenöffners tot oder lebendig (Welle oder Teilchen, je nach Überzeugung des Wissenschaftlers!) – war von dem Physiker Schrödinger als Witz gedacht, bzw. als ein etwas halbwegs konkret fassbarer Versuch, die Absurdität der von Erwartungen gesteuerten Quanteneigenschaften zu demonstrieren.

Energie ist alles – alles ist Energie. Die Ableitung Energie – Quanten – Quarks – Atome – Teilchen – Materie hat mich begeistert. Bei der Aufzählung in der Sendung mit Dominik Eulberg hat mein Bauch gehüpft und von daher kommen bei mir immer Bestätigungs-Erkenntnis-Momente. JA! – großgeschrieben! Ich wünsche mir Kritik dazu. Ganz doll! Kritik kann ja verneinend und bejahend sein. Zeugt immer von Aufmerksamkeit.

Dominik Eulberg ist nicht nur Vogelkundler – vermutlich verdient er kein Geld damit, sondern eben DJ. Techno-Musik fand ich für mein Musikerlebnis bisher unwichtig, aber während der Sendung mit ihm, hat mir etwas eingeleuchtet. Bei Technomusik ist der Rhythmus anscheinend das Wesentliche.  Wenn also viele  Menschen sich zum gleichen Rhythmus bewegen entsteht ein Flow = Energie. Da war mir plötzlich klar: viele Menschen in der gleichen Schwingung können Wunder vollbringen, d.h. Materie verändern. Ich denke an das Leiden unseres Planeten: die Mittel ihm beizustehen haben wir alle. Unsere Energie!

Ich bin sicher, der Planet Erde ist im Begriff die augenblickliche Dimension in Richtung 5. Dimension zu verlassen. Je mehr Menschen das energetisch, d.h. mit tiefgefühlten Gedanken begleiten, desto leichter ist es für die Erde – von der wir alle ein Teil sind, aus der wir materiell gemacht sind, oder?

Je froher und leichter wir sind, desto lichter und einfacher machen wir es der Erde – und haben es außerdem auch noch gut. „Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist ist ein König. Ein König im energetischen Sinn sein, das heißt: über sich und seine Energie bestimmen zu können!   

Das erklärt die Kraft von Gedanken. Mit positiver Energie geladen – heißt: sich ganz energiegeladen wünschen und gedanklich richtig konkret/bildlich ausgestalten – verändern sich Gedanken in Quanten-Quarks-Atome-Teilchen und erscheinen schließlich – wenn die Energie groß genug war – in materieller Gestalt.

Ich finde total spannend immer mehr über meine Wirklichkeit zu erfahren. Allen ein sonniges Wochende. Und dann irgendwann auch wieder Regen zwischendurch.

Ja, es ist sommer-warm

und ich hatte mich heimlich schon damit abgefunden, dass die herrlich Äußerung meiner 1. Chefin – ich (1962-1967) als Kindergärtnerin auf der Psychosomatischen Abteilung in der Universitätskinderklinik Eppendorf, Frau Prof. Hedwig Wallis – eventuell wieder herhalten müssen würde: „Wir hatten einen schönen Sommer! Er fiel auf einen Donnerstag.“

Sie war fast immer einzig in ihren Äußerungen, manchmal schnodderig wie eine Berlinerin. An uns Kindergärtnerinnen, die in Besuchszeiten die Eltern beobachten konnten und mussten, wurde manchmal die Frage gestellt, ob die Eltern für ein anderes Verhalten ihrem Kind gegenüber imstande seien. Wir konnten konkrete Beobachtungen schildern. Nach Überlegungen aller, Psycholog:innen und Ärzt:innen, zog sie oft das Fazit: „Also; Eltern dünn angerührt, nicht in der Lage zu einem weiteren Weltentwurf. Da müssen wir die Ich-Integrität des Kinder stärken und ihm auf irgendeine Weise die Nachricht zukommen lassen, dass seine Zukunft mit dem Alter und der Eigenständigkeit besser wird.“ Hat gut funktioniert.

Übrigens habe ich dort das Wort Frustration kennen gelernt. Zum ersten Mal bei der Besichtigung unserer schönen Anlage mit Garten und Aggressionskeller. Als ich meine Eltern in Minden besucht habe, war meine Mutter von dem Wort „Frustration“ so entsetzt, dass ohne Überlegung, quasi spontan ihr Bauch, gesprochen hat: „Das Wort kommt mir nicht ins Haus!“

Toll?

Auf der Dachterrasse blühen die Blumen kräftig und üppig, an denen ich im letzten Jahr verzweifeln wollte. Ich bin begeistert!

Zu Beginn jeder Saison wird die Kleidung ausgetauscht, d.h. jetzt konnten die Sommersachen wieder als Hauptakteure eingeräumt werden. Das habe ich vorgestern gemacht. Die Wintersachen schlafen nun einige Monate mit Lavendelsäckchen als Hauptduft dazwischen. Ich habe dieses Foto gemacht, weil ich zeigen wollte, beweisen sozusagen, wieviel Buntes im Schrank zu finden ist. Das war früher GANZ ganz anders: alles recht chic schwarz, dunkelgrau und braun. Nun leuchtet es!

Ja, gell? Wir haben die Zeit verstanden: wir sollen spontan, aus uns selbst heraus leuchten, Freude bringen. Ich habe es vielleicht nicht so schwer, weil mein Alltag von so vielen freundlichen, interessanten, lebhaften und liebevollen Menschen gefüllt ist. Dafür bin ich total dankbar. Übrigens ist Dankbarkeit das Mittel, mit dem man eigentlich immer in die Freude rutschen kann.

Gleich kommt eine IT-Freundin, d.h. sie ist viel jünger als ich, arbeitet in leitender Position digital und da heute Freitag ist, können wir Entspannugszeit miteinander verbringen – auf der Dachterrasse. Sie möchte mit mir einmal ausprobieren Ukulele zu spielen. Das finde ich natürlich ganz toll. Zum Entspannen ist Musik und dann noch Selbst- ingen das beste Mittel, andere Gehirnareale zu benutzen und sich – zu freuen.

So sahen die mit sehr viel Geburtshilfe – mit Spülmittel und warmem Wasser alles Klebrige entfernen, Pressen und Lockern der Blütenblätter – geöffneten Pfingstrosen aus. Und nun lerne ich mit Aquarell zu malen und habe sie so auf Papier bekommen:

Ich finde das Ergebnis nicht schlecht. Das hätte ja auch nch viel schlechter werden können. Die Glasbehälter finde ich erstaunlich gut. Schon wieder ein Grund zur Dankbarkeit.

Allen lieben Leser:innen ein wunderschönes Wochenende und immer den richtigen Gefühls-Knopf in die Dankbarkeit. Vielleicht treffen wir uns ja da….

Alles neu macht der Mai

Ja, natürlich. Wer im neuen Jahr bis jetzt noch nicht durchgeatmet hat, der tut es jetzt. Super, dass man wieder etwas kaufen kann. Klar geht es beim Durchatmen um Sauerstoff, Luft, die man holt. Aber für Frauen jeden Alters – sage ich mal – auch um irgendetwas Neues am Körper, um sich auszudrücken, oder?

Ich drücke mich inzwischen sehr farbig aus. Das ist mir vorgestern aufgefallen, weil mich immer wieder Leute angesehen, gemustert haben. Immerhin ist früher schon einmal eine Frau auf mich zugegangen und hat gesagt: „Ich habe auch einen Hut im Schrank, den setze ich jetzt auch mal auf!“ Da war ich eine Mutmacherin. Das möchte ich heute auch sein.

so bunt sah ich vorgestern oben aus
und so unten

Ich habe mich schon häufig bei meinen täglichen Spaziergängen umgesehen: sehr, sehr, sehr viele Hamburgerinnen laufen in den Farben Schwarz, Grau, Beige, Dunkelblau herum. In allen Schattierungen dieser Farben sind sie gekleidet.

Ich habe einmal im Bus eine Frau mittleren Alters gesehen – getroffen würde ich sogar sagen -, die war ganz in leuchtenden Rottönen gekleidet. Gut, alles sah auch nach teuren Materialien aus! Das fördert den Look natürlich. Selbst der hübsche Rucksack war rot, der Mantel, die Schuhe, unter dem Mantel auch ein wenig Weiß mit Rot oder Rosa. Sie anzusehen war ein Stimmungsaufheller! Ich bin dann zu ihr gegangen und habe gesagt; „Ich freue mich an ihren Farben. Toll, das sie sich so eindeutig ausdrücken! Schade, dass das nur so wenig Frauen machen. Leuchten!“ Sie hat sich gefreut und betont, sie verstehe auch nicht, wie Menschen, denen es sooo gut gehe wie vielen von uns Hamburgerinnen, ihre Freude so „unter dem Farbdeckel“ halten.

Eine hübsche alte Dame, ihr Mann war einiges jünger und sehr gutaussehend, hat vor Jahrzehnten zu mir gesagt:„Ab Sechzig ist Schwarz und alles Dunkle total OUT!“ Wie Recht sie hat! Farben machen etwas mit uns, sie haben Schwingungen – wie Musik! Wenn man Sechzig ist, hat man schon so viele Jahre für schöne Erlebnisse gehabt. Da könnte man sich schon mit Farben bei seinen Mit-Menschen bedanken. Und schon schwingt einiges in der Welt höher.

in die Balkontür fotografiert

Das Foto steht hier, weil ich mir einen Stock zugelegt habe. Ich finde, dass ich hin und wieder beim Gehen leicht schwanke. Das finde ich blöd. Da habe ich mich an die total chicen Gehstöcke der Dandy-Literaten voriger Jahrhundert erinnert und gedacht:“Für diesen Zustand gibt es doch eine Abhilfe!“ Bei Schattschneider ist eine große Auswahl. Der erste Stock in meiner Hand, auf mich gekürzt, war ein Volltreffer: ich hätte nicht gedacht, dass ein Gehstock so viel Schwung und Sicherheit gibt. Ich bin gleich hin und her gegangenund habe versucht, den Stock herzhaft meinen Gang „an-zu-schwingen“. Ich hatte den Herrn nicht gesehen, der herein gekommen war, meinen ersten Gehversuchen mit Blicken folgte und dann lachend sagte:“ Na, machen wir jetzt einen auf Dandy?“

Ich habe dann gleich zwei Gänge gemacht. Wenn man schwungvoll mit ausladenden Schritten geht, gibt das natürlich ein gan anderes Bild ab, als wenn man sich mit ihm – ZU SPÄT angeschafft – in kleinen Schritten vorwärtsquält. Ich vermute, dass viele Rollatur fahrende ältere Herrschaften KEINEN runden Rücken kriegen müssten, könten sie sich rechtzeitig zu einem Gehstock durchringen. Der macht/lasst nämlich einen schönen graden Rücken, gutes Durchatmen und gibt Sicherheit.

Mein erstes von mir inszeniertes Theaterstück war „Ödipus“ von Sophokles – und das mit einer Hauptschulklasse! „Mein“ Ödipus war übrigens ein Mädchen, sie hatte als einzige die Haltung dafür und konnte den Text beherrschen und ausdrücken. Alle Spieler hatten lange weiße Gewänder an. Die Szene, in der Ödipus seinen Vater erschlägt, habe ich im Gegenlicht darstellen lassen: Scheinwerfer vorn im Zuschauerraum und die Tat als Schattenbild an den riesigen weißen Paravents gezeigt. Die Riesenparavents hatte ich vom Schauspielhaus geschenkt bekommen. Die Tat war beeindruckend über-überlebensgroß.

Ödipus‘ Mutter war für den „verwaisten“ – der Vater hatte ihn töten lassen wollen, aber der beauftragte Jäger hatte Mitleid mit dem Baby – Ödipus ja der Gewinn, nachdem er folgendes Rätsel gelöst hatte:

Am Morgen des Lebens geht es auf vier Beinen, am Mittag auf zwei und am Abend des Lebens auf drei Beinen. Welches Wesen ist das?

Der Mensch: als Baby krabbelt er, als Erwachsener läuft er auf zwei Beinen und im Alter bewegt er sich mit einem Stock.

Immer wieder schön

das neue Leben zu sehen. Für unseren Sommer sieht es ja wohl auch nicht schlecht aus. Wie immer es kommt, wir machen das Beste daraus. Wenn wir es nicht direkt kriegen, stellen wir es uns vor, erinnern uns oder finden andere Wege, die Stimmung hoch und heiter zu halten – – – und farbiger vielleicht. Allen ein schönes Wochenende mit Sonne und Blumen und guter Stimmung, die wir selber herstellen.

Übrigens habe ich letzte Woche von einer Freundin Blumen bekommen – ja, Heike, deine! – , die richtig lebendig waren/sind – sie vergingen und vergehen nach und nach und dürfen dann natürlich in den Komposter. Hurra!

Wer weiß denn sowas?

So heißt eine Sendung im NDR 3 Fernsehen. Sie ist interessant. Eine Frage mit drei Antwortvorschlägen. Man weiß nie die Antwort auf die Frage und erfährt bei der Auflösung Fakten, die man kaum für möglich gehalten hätte.

Nun wissen regelmäßige Blogleser meines Blogs – Oh, wie ich euch ins Herz geschlossen habe und jeden von euch jede Woche gern mit neuen Geschichten aus meinem Leben unterhalte!!! Danke, dass es euch gibt!

Für Amseln liegt er dort seit Wochen und vorher noch länger im Obstkorb und verändert sich nicht. Amseln „fassen“ ihn nicht an…

Regelmäßige Leser wissen, dass ich ungekochte natürliche Abfälle kompostiere. Ich habe die beiden großen Kompost Dreh-Kästen auch schon im Foto im Blog gezeigt.

In diesem Jahr nach meinem Geburtstag – mit völlig unerwartet vielen Sträußen – vermutete ich die gefüllte Drehtonne mit den verblüten Blumentsträußen aufs beste ausgestattet. Aber – Pustekuchen! – es stank aus dem Behältnis – und das hat es vorher noch nie getan. Bisher war der Kompost, immer mit Zeitungspapier gegen Nässe unterfüttert, völlig geruchlos. Ich konnte mir diesen Gestank nicht erklären.

Bis ich dann in einer lehrreichen „Wer weiß denn sowas“-Sendung erfuhr, dass man neuerdings die meisten Blumen nicht auf den Kompost tun sollte, weil sie so vollgestopft mit Pestiziden sind, dass sie gar nicht vergehen = kompostieren können. Menschenskind! Und ich hatte meinen Blumen dem Weg zum Kompost auf der Dachterrasse – also keine Verbindung zum Erdboden – immer leise gesagt: „Ihr habt mir viel Freude gemacht. Danke! Und nun wird alles anders und nun geht ihr in einen anderen Zustand über.“

Nach der Sendung habe ich zum ersten Mal bewusst einen Tulpenstrauß beobachtet, der nach 5 Wochen zwar farblich leicht ermattet, aber immer noch wie frisch gekauft aussah und dass die Blätter kein bisschen gelb wurden. Das fand ich höchst befremdlich.

Ich bin ja im Laufe meines langen schönen Lebens immer spiritueller geworden. Ich habe stets zu DEN Inhalten Ja gesagt, zu denen aus meinem Bauch eine positive Resonanz kam. Eines Tages habe ich gelesen, dass jetzt der Planet Erde – ein absolut lebendiges Wesen – endlich zu seinen Geschwisterplaneten aufsteigen wird. Die Chance kommt alle 26000 Jahre.

Gemeinsam it dem Planeten Erde aufsteigen können nur die Menschen, die alles positiv zu transformieren schaffen. Deswegen habe ich ein Spiel erfunden, als eine Übung für dieses Umdenken. Die Info findet man in Blogs vom letzten Oktober.

Warum ist diese Haltung so wichtig? Weil sich in der fünften Dimension, dahin steigen wir auf, jeder Wunsch, jeder Gedanke sofort materialisiert. Ohne tiefgehende Liebe wäre das ein Desaster! Wie viele lieblose Gedanken hat man so den ganzen Tag…

Lieben bedeutet übrigens nicht, dass man wie ein Opferlamm alles ertragen muss was man nicht gut findet. Natürlich kann man in seinem Leben beispielsweise wählen mit wem man seine Lebenszeiten, -stunden, – minuten verbringen  möchte. Eist ein Versprechen der Quelle, des Alles-Was-Ist, dass jeder Mensch einen freien Willen hat.

Man soll nicht verurteilen! Aber natürlich seinen Lebensraum so gestalten, dass man selbst so froh wie möglich bleibt, weil man damit der Erde den Aufstieg erleichtert. Jeder glückliche, zufriedene, heitere Mensch macht der gesamten Menschheit ein Geschenk, weil er alles lichter-leichter macht.

Was ich nicht verstehen oder mir nicht vorstellen konnte, war die Versicherung, dass aufgrund des Freien Willens sich ein Mensch, der NICHT mit aufsteigt – weil er all diese spirituellen Information Unsinn findet, ängstigen muss. Die Menschen können so weiterleben, wie sie möchten. Das Versprechen des Freien Willens gilt immer weiter.

Für diese Menschen, die NOCH nicht in die allumfassende Liebe zu ihren Mitmenschen kommen, wird eine Scheinwelt geschaffen. Ein Hologramm sozusagen, in dem alles ist, was bisher war, aber eben nicht wie auf dem Planeten Mutter Erde, sondern in einer Als-Ob-Welt. Sie können dann so oft leben und sterben und wiederkommen, bis sie begriffen haben, was sie sich für ihr Zeit ihres körperlichen Seins zu lernen vorgenommen hatten. Ziel ist immer die Liebe. Sie ist das Stärkste im Kosmos!

Fand ich toll: positiv!

Wenn ich so etwas gelesen habe, habe ich innerlich gelächelt und gedacht: wie soll das gehen, wie soll das aussehen. Das sehe ich heute anders: die Menschen produzieren diese Scheinwelt aus kapitalistischer Gier selber: die Blumen haben keinen natürlichen Kreislauf mehr, die Menschen werden langsam unsterblich oder leben enorm lange mithilfe von…. Digitalisierung ersetzt… Auf dem Mond werden „Hologramm-Wohnungen“ gebaut oder wie darf ich die Anstrengungen nennen, die mehr Geld in den Weltraum als Ort der Zukunft investieren als hier die Erde für alle Menschen lebensfähig zu erhalten?  Krypto – Währungen, digitale Zahlungsmittel, schaffen „Werte“ scheinbar aus dem Nichts.

Krieg ist das absolute Gegenteil von Liebe! Wir müssten alle das Gegenteil lernen: Menschen aller Art als eine andere Ausgabe von uns selbst zu akzeptieren. Auch Tiere als Wesen sehen, sie nicht morden und dann gesotten und gebraten essen, sondern Tieren – wie allen Wesen – ein Leben gestatten. Auch den Bäumen und allen Pflanzen.

Jeder Mensch hat einen freien Willen, dass ist sein Geburtsgeschenk! Jeder hat Gedanken und ein Herz. Das sind tolle Werkzeuge, die wir begeistert einsetzen können/sollten.

ein Schattenbild von mir

Irgendwie ist dies vielleicht kein beschwingter Pfingst-Blog. Den habe ich am Anfang der Woche geschrieben, als ich im Spiegel Online Rainer morgens beim Frühstück einen Artikel vorgelesen habe, in dem der erfolgreiche Versuch geschildert wurde,  dass Computer Gedanken in Wörter lesen können. Man setzt einem Menschen einen Chip ein, der an einen Computer senden kann und schon ist das Kunststück vollbracht. Für bestimmte Krankheiten einfach toll! Man wird ein kleiner Cyborg und kann wieder am Leben teilnehmen. Aber was, wenn nicht der Gedanke des Menschen den Computer füttert, sondern der Computer die Gedanken des/der Menschen?

Ich musste auch an die genauso interessante unglaubliche Info in einem spirituellen Buch denken, dass wir heutigen Menschen so mangelhaft sind, weil uns technisch Hochversierte aus dem Weltraum zu ihren Sklaven zu machen versucht haben: von unseren 12 DNA-Strängen haben sie 10 ausgeschaltet. 2 funktionieren noch. Nun müssen wir uns die 10 fehlenden mit tätiger Liebe wieder zu eigen machen. Ich habe noch nie Science-Fiction gelesen, aber ich stelle mir vor, so etwas steht da auch. Vielleicht romantischer. Aber ganz viel aus solchen Büchern soll ja vorahnend etwas vorwegnehmend.

Ich finde das Leben spannend! Irgendwie webt sich bestimmt jeder Mensch ein befriedigendes Erklärungsnetz über Leben, Liebe und sein Ende im menschlichen Körper zusammen. Ich finde völlig ok und richtig, dass man das in diese Erzählung hineintut, was einen glücklich, licht und leicht macht. I love it“

Ich wünsche allen ein reiches Wochenende mit Lesen, Malen, Spazieren gehen, Spielen und – nicht zu viel leckerem Essen!

Hannes Jaenicke hat heute auf Facebook einen schönen Spruch gepostet:

„Ich fragte einen weisen Mann, in welchem Bereich ich eine große Karriere machen könnte.

Er antwortete mit einem Lächeln: „Sei ein guter Mensch. In diesem Bereich gibt es viele Möglichkeiten und nur wenig Konkurrenz.“

Noch immer Regen, aber das Grundwasser muss aufgefüllt werden,

also ist das nichts Schlimmes, Trauriges, Beklagenswertes, sondern ein Grund zu Freude. Das bedeutet nicht, dass Sonne satt nicht herzlich willkommen ist. Am letzten Sonntag haben wir auf der Dachterrasse Stunden im Liegestuhl unter dem Sonnenschirm gelegen und gelesen. Unter meiner Armbanduhr ist schon ein weißer Abdruck – mein Sommerausweis!

erst die Blütendolden, dann die Blätter

Es ist so schön, wenn alles wieder zu blühen beginnt. I love it! Die kleinen Apfelbäume blühen auch kräftig.

Ansonsten male ich Aquarell – nass in nass. Und nach dem Malen und Knittern der Seite sehe ich mir die Farben und Verknitterungen an und zeichne mit Aquarellbuntstiften nach, was mich aus Farben und Falten ansieht. Wenn ich ehrlich bin, ist mein heimlicher Wunsch, meine geistigen Helfer zu erhaschen. Ich bin ja überzeugt, dass ich bei allem, was ich tue, Hilfe bekomme. Besonders beim Licht-Nahrung-Malen.

Zurecht kommentierte meine Freundin Aga, mit der ich gemeinsam am Diakonissen-Mutterhaus-Münster das Kindergärtnerinnen-Seminar besucht habe: „Du konntest doch eigentlich gar nicht malen!“ Recht hat sie. Ich wollte es nur so gern, dass ich Kurse besucht habe und dieses Mal, habe ich einfach doll hingesehen, wenn die Tomaten auf dem Tisch lagen oder die Paprika. Beim Setzen der Lichtreflexe habe ich auch gedacht, wie komisch sieht das Weiß denn da aus. Aber ich habe mich nicht beirren lassen und die Gemüse angesehen – und nach ein paar Tagen sah das fertige Bild ganz naturgetreu aus. Freude!

Eben habe ich weitere übersetzte Kapitel – ich habe sie Episoden genannt – in meine Website http://www.elisabethscherf.wordpress.com gesetzt. Unter der Überschrift „Eine Wildgans“ kann man sie finden und lesen. Jetzt sind 6 Kapitel dort. Ich bin aber bereits bei der Übersetzung von Episode 9. augenblicklich ist es richtig spannend. Einige Äußerungen sind heute befremdlich. Aber da das Buch 2004 geschrieben wurde, also vor fast 20 Jahren, kann man bestimmte moralische Vorurteile besser einordnen. Es sind auch wenige Sätze.

Das Buch ist anders in seinem Inhalt, fremd manchmal, sehr bemüht, jede Geste und mimische Veränderung minutiös festzuhalten, zu benennen, dass man verwundert ist. Mir gefällt das. Ich kann mir die Situationen filmisch vorstellen.

Der Übersetzungsprozess ist auch nett: ich schreibe die chinesichen Zeichen in die Übersetzungsapp auf dem Handy, sehr mir die deutsche Übersetzung an, dann die englische, die italienische und schließlich die niederländische und überprüfe sie mit der Bedeutung der chinesischen Zeichen. Manchmal gleichen sich alle stur. Manchmal ist die italienische freundlich ausführlich. Die niederländische bietet mir oft ein besseres deutsches Wort zur Auswahl an. Also, es ist unterhaltsam.

Heute ist erst Donnerstag. Da werde ich an dem langen Wochenende wild wirbeln können. Als neuestes Lied auf der Ukulele trällere ich: Freude, schöner Götterfunken… auch komisch, diese Hymne so allein zu singen, die hört man doch immer mit Massenchören. Aber die stelle ich mir dann einfach vor.

Allen ein unterhaltsames, kuscheliges langes Regenwochenende mit gehörig langen Spaziergängen. Chinesen halten das für das entscheidende Elexir zum gesunden und fröhlichen Altwerden. Los geht es!

Ein Mai mit Regen…

muss nichts Schlechtes sein. Wie ist die Situtation, in der der Regen fällt!? Das ist die Frage. Und da wir zu wenig Grundwasser haben, freue ich mich über den Regen. Auch von ganzem Herzen, weil zwischendurch immer wieder intensiv die Sonne scheint. Meine 5000 Schritte gehe ich natürlich trotz Regen und Regenwahrscheinlichkeit, weil der Hamburger kein schlechtes Wetter kennt, sondern nur unangemessene Kleidung.

Mit 8 Jahren habe ich zu meiner erstaunten Mutter gesagt:“Wenn ich groß bin, gehe ich nach Hamburg!“ Worauf sie als einzige, warnende Antwort wusste: „Aber in Hamburg sind die Nächte lang.“ Und mit 20 Jahren bin ich in Hamburg angekommen, um für immer zu bleiben. Die warnenden „Langen Nächte“ habe mich nicht abgehalten. Zu gern habe ich mir die Hamburger Methode angewöhnt, cool die Umstände des Lebens zu meistern und passende Kleidung ist „unser“ geringstes Problem.

So schön sah eben noch mein Mal-Arbeitsplatz aus, bereits für morgen vorbereitet. Ich will in einer neuen Technik malen. Die 12 Leinwände sind fertig. Und sie gefallen mir – alle. Eigentlich hatte ich ja schon die Ausstellung geplant – wie im Blog angekündigt. Aber mir gefallen meine „Werke“ so gut, dass ich keins verkaufen möchte. Ja, sie gefallen mir sogar so eifersüchtig, dass ich sie nicht einmal als Foto veröffentlichen möchte und das will schon etwas heißen. Vier 40cm x 40cm Leinwände sind salmiak- artig (Spitze nach oben!) zusammen gehängt Auf allen ist Gemüse gemalt und alles zusammen heißt <LICHTNAHRUNG>, also Nahrung, für die man nicht töten muss. Ich finde alle wunderschön und hätte never ever gedacht, dass ICH das kann.

Auf dem Teewagen habe ich die Staffelei (von Aldi ist der Staffelkoffer!) immer zum oben abgebildeten Tisch gezogen. Die Utensilien sind nun alle weggreräumt und morgen beginnt etwas Neues. Und Hesses „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ stimmt auch hier für mich.

Mit Verwunderung habe ich hier unter meinen Fotos, die in schöner Reihenfolge auf meinem Laptop-Bildschirm erscheinen, die 4 Regale gesehen, die wir endgültig aus der Wohnung zu räumen geschafft haben. Es waren tatsächlich 2qm mehr Lebensraum.

So schön übersichtlich ist das heute. Es ist ein Segen, wenn man als älterer Mensch sich von gelebten/erlebten Sachen trennt und Platz für Neues hat. Das hört sich doch jetzt wie das Wort zum Sonntag an, oder? Und darum allen lieben Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Maiwochenende mit Regen und Sonne und Freude im Herzen!

…was zum Schmunzeln!

Thomas E. Schmidt heißt der Autor des Feuilleton-Artikels in der Zeit vom 29. April 2021. Er beschreibt unter der Überschrift „ANNALENA UND DIE MEDIEN – Die grüne Kanzlerkandidatin nutzt den Journalismus, um eine linksliberale Diskursmoral durchzusetzen. Für ihre Partei könnte das im Wahlkampf zum Problem werden“

Beim Lesen der ersten Hälfte des Artikels denkt man, wie kann das sein, dass da je-Mann-d so begeistert aufzählt, was Annalena richtig macht, ja, so richtig macht, dass sie zum neuen Standard wird, an dem andere diskursmäßig nicht vorbeikommen.

Die zweite Hälfte des Artikels hat damit den notwendigen Abstand, die nötige Fallhöhe, um das Bewundernswerte als Inszenierung heftig zurückzunehmen, ja als Makel zu beschreiben.

Da musste ich lachen und war an eine nette kleine Geschichte erinnert, die mir vor Jahren eine Freundin erzählt hat: „Du kannst jeden lächerlich machen. Beschreibe alle seine guten Seiten und am Schluss sagst du mit betroffenem, bedauerndem Gesicht: „Aber er hat so große Füße!“

Die Erde gehört niemandem und das Universum auch nicht

No one owns the water.

No one owns the land.

No one owns the oceans.

None owns the sand.

Wer von uns Menschen macht den Frühling???

These are given by our Mother.

The Planet provides for free.

Only by the hands oft he greedy,

does the Earth require a fee.

(Poet Christopher)

Ich weiß, das alle meine Leser:innen diesen englischen Text verstehen, aber um ihn in das deutsche Sprachverständnis aufzusaugen, hier noch einmal in Deutsch:

Keiner besitzt das Wasser.

Keiner besitzt das Land.

Keiner besitzt die Ozeane.

Keiner besitzt den Sand.

Dies alles wurde uns gegeben von unserer Mutter.

Der Planet ernährt uns kostenlos.

Nur durch die Hände der Gierigen

hat die Erde einen Preis.

(Dichter Christopher)

Nun müsste man noch hinzufügen, dass keiner der Luftraum, die anderen Planeten, das Universum besitzt. Und da all das niemandem gehört, kann es grundsätzlich auch keiner verkaufen. Rousseau hat richtig bemerkt: der erste Mensch, der einen Zaun um ein Stück Land gemacht hat und gesagt hat, das ist meins, den hätten alle anderen auslachen sollen. Denn das ist ja inzwischen eine fest installierte Wahrheit: du kannst nur verkaufen, was dir gehört.

Zu allem Überfluss, werden die Gierigen auch noch bewundert. Was für eine verdrehte Welt. Wenn sich alle Menschen selbst bedingungslos liebten, wären sie viel, viel, viel weniger verführbar Sachen zu machen, um Anerkennung zu bekommen. Die Reichen werden bewundert, die Jungen, die ErfolgReichen und ich meine nicht die kleinen Häuschen- und Gartenbesitzer:innen, die sich immer kritisiert meinen. Dabei muss sich Leistung immer weiter lohnen.

Da bin ich schon beim Erben. Was ist das denn für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit? – Für Familienuntgernehmen kann man Regelungen finden. Der usprüngliche Besitzer und leistungsstarke Gründer hat das ja auch nicht ALLEINE gemacht! Da bin ich ganz bei Rosa Luxemburg: das sollte gar nicht erlaubt sein. Dafür hat übrigens eine Frau das Spiel „Monopoly“ erfunden, um klar zu machen, dass Reiche per Gesetz immer reicher werden und da sie es ja nur von den „Anderen“ nehmen können, die Armen immer ärmer.

Bleibt noch der Himmel über uns. Der Mars soll ja wohl auch verteilt werden. Das Gesetz des Ersten: wer zuerst da ist, ruft laut MEINS und setzt seine Fahne hin. Ehrlich, was für selbstverständliche, blöde Gepflogenheiten!

einmal von hinten und einmal von vorn

Das habe ich in Ölfarben gemalt. Augenblicklich rahme ich – Pardon! rahmt Rainer! Bussi!!! – meine neuen Leinwände. Ich habe nur LICHT-NAHRUNG gemalt, d.h. GEMÜSE: Aubergine, Pak Choi, Paprika, Gurke, rote Zwiebel, Saitling, Brokkoli, Gurke, Fenchel, Tomaten, Kartoffeln, Bohnen, Rhabarber, Kohlrabi. Ich finde sie sehen alle wunderschön aus. Alles Nahrung, für die man nicht töten muss. Zu und zu schön!

Und alles mit Blattgold umgeben. Haha! Sehen kann man es zur Ausstellung. Dafür werde ich noch mehr malen, aber in anderer Technik. Und die 9 Collagen-Bücher werde ich dazu ausstellen und mein von mir erfundenes Spiel, bei dem man auf negative, hässliche Begebenheiten einen ersten positiven Kommentar erfinden muss. Das Spiel haben wir vor diesen Lockdown-Dingern mit vier Paaren sehr erfolgreich gespielt und – viel gelacht. Darum geht es doch irgendwie, oder?

Übrigens soll die Ausstellung im September sein und natürlich werde ich auch GRÜNE (Prominente und weniger Prominente) einladen, die dann zum Wahlprogramm befragt werden können. Fingerfood gibt es auch – Rainer! Bussi! – frisch aus dem Ofen und ganz viel findet bei Sonnenschein auf der Dachterrasse statt.

UND ich werde auch alle Menschen einladen, mit denen ich mal eng befreundet war und deren Leben nicht mehr zu meinem passte. Das heißt für mich immer: die mein Leben nicht mehr freudvoller machten. Deswegen kann ich überhaupt auch immer neue Menschen kennen lernen und Zeit für sie haben, weil ich mich von manchen Freundinnen trenne. Mich schmeißen Leute auch aus ihrem laufenden Programm und das ist auch gut so. Ich freue mich immer, wenn das andere mit mir machen, dann fühle ich mich in meiner Praxis bestätigt.

So, alles gesagt und nun wünsche ich allerseits viel guten Mut und Freude und Gesundheit und gute Ideen und einen tollen 1. Mai mit anschließendem Sonntag!